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Elftes Kapitel.

Häusliche Sitten.

Nachdem Herr Proctor gekommen und wieder ge­gangen war, und Frau Proctor mit ihm, fing Hugo an, sich zu verwundern, daß Tooke den versprochenen Besuch noch immer nicht abgestattet hatte. Einige Kna­ben waren da gewesen, einige, um sich bei Hugo für Bälle^u bedanken, die er ihnen mit bunter Wolle um­strickt, Andere, um zu sehen, wie es ihm ginge, und wieder Andere, um ihm Nachrichten von Crofton zu bringen. Herr Tooke hatte sein Pferd mehrere Male die Woche an die Thüre gebunden, und war auf kurze Zeit hereingekommen; aber jetzt fehlten nur noch sechs Tage an dem Weihnachtsfest, und der Eine, den Hugo am Meisten zu sehen wünschte, war noch nicht da gewesen. Der Onkel bemerkte seinen sehnsuchtsvollen Ausdruck, wenn die Klingel an der Hausthüre ertönte, und zog feine Folgerungen daraus. Er sagte am Mittwoch vor dem Schluß der Schule, daß er im Begriff stehe aus­zufahren, an Crofton vorüber, daß das Wetter so schön sei, daß er beabsichtige, Hugo mitzunehmen, und viel­leicht könnten sie den einen oder den andern Jungen be­reden, zum Mittagessen mit ihnen zu fahren.

Hugo hatte die freie Luft nie so genossen, als wäh­rend dieser Fahrt. Er wünschte jetzt so Manches zu lernen vom Landleben, und ihm kam Alles so schön wie