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Herrn in den Weg gestellt hatte. Deßhalb ging er, als er sah,, daß sie ihre Stühle auf's Bleidach trugen, erst in's oberste Stockwerk, und dann hinunter in die Küche, den kleinen Heinrich zu suchen, um mit ihm im Hof „Schuljungens" zu spielen.
Susanne, das Dienstmädchen, war recht froh, daß sie den Kleinen los werden würde, denn sie wünschte ihre Löffel blank zu putzen wegen des angekommenen Gastes. Die Alles überlegende Johanna kam bald mit dem Schlüsselbund herunter, um ein reines Tischtuch herauszugeben, und um noch eine Schüssel Cotelets zur Vervollständigung des Mittagsessens anzuordnen, und um mit Susannen Rath wegen eines Deserts zu halten; so daß die kleinen Jungen, als sie von ihrem Spiel in die Höhe blickten, Schwester Agnes allein bei ihrer Arbeit auf dem Bleidach sitzen sahen. —
Sie hatten eine Zeit lang gespielt, Hugo stellte einen unartigen Knaben vor, der dem Unterlehrer die aufgegebenen Lateinischen Vocabeln nicht hersagen konnte, und Heinrich war eben im Begriff, ihn dafür mit weit mehr Worten, als ein Lehrer bei solchen Gelegenheiten anzuwenden Pflegt, zu bestrafen, als sie sich von Agnes rufen hörten. Sie lehnte sich über die Brustwehr des Bleidachs und bat Hugo, gleich zu ihr herauf zu kommen. Heinrich mußte unten bleiben, da das Bleidach ein verbotener Ort für ihn war; so ging er denn zu Johannen und sah zu, wie sie die schönen grüngelben Pflaumen, die er nicht anrühren durfte, in dem Fruchtkorb ordnete, und Hugo lief die T/eppe hinauf. Als er durch den Vorsaal ging, rief ihn feine Mutter. Voller Erwartung

