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zogen, und ihm bewiesen, daß Lernen und Nachdenken auch außer der Schule Interesse gewähren können. Wenn Tale über ein Thema zu schreiben hatte, so gingen die beiden Jungen oft den Spielplatz eine halbe Stunde auf und ab, den Gegenstand besprechend und sich gegenseitig erzählend, was sie darüber gehört oder gelesen. Hugo lernte alsbald die Namen und den Sinn der verschiede­nen Theile eines Thema's, und er konnte manchmal mit einer Erläuterung, oder mit einem Beispiel zu Hülfe kommen, obgleich er es seinem Freund überließ, den Satz auszulegen und den Beweis aufzusuchen. Dale's^ Uebungs-Verse waren für Hugo vollkommener Unsinn, aber seine Auslegungen waren es nicht, und wenn er sie laut hersagte, um sie seinem Ohr besser einzuprägen, so wie seinem Verstand, so trauerte Hugo immer, wenn sie an's Ende kamen, und zeigte sich begierig, zu er­fahren, was nun kommen würde, besonders wenn sie in der Mitte einer Ovid'schen Geschichte stehen ge­blieben waren. Jede Woche, fast jeder Tag machte jetzt eine Veränderung in Hugo's Schulleben. Er fand seine Aufgaben zwar immer noch eine schwere Arbeit, und war oft in großer Furcht und Sorge über sie, aber ihm ging stets ein neues Licht in seinem Kopfe auf: sein Gedächtniß bezeigte sich treuer. Das Wenige, was er gelernt hatte, kam ihm zu Hülfe, wenn er es brauchte, anstatt sonst immer eine Minute zu spät. Er stand des Morgens mit geringerer Angst über das, was.der Tag bringen würde, auf und konnte beim Spielen die Schule vergessen.

Es war noch kein Unterlehrer an Herrn Carnaby's