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lich," sagte sie zu Hugo gewendet, „daß du dieß nicht wußtest, — du, der du den kleinen Heinrich so zärtlich liebst, und dich seiner so sorgsam zu Hause annahmst? — Ich bin überzeugt, du hieltest nie inne, mit Heinrich zu spielen, um zu überlegen, ob er dir auch behülflich sein könnte."
„Nein, aber dann —"
„Aber was?" —
„Er ist ein so süßer kleiner Junge, es ist eine Freude, ihn anzusehen. Jeden Morgen, wenn ich aufwachte, sehnte ich mich, aufzuftehen, und zu ihm zu gehen."
„Das kömmt daher, weil du ihn liebtest. Auf diese Weise lieben nun dein Vater und ich Euch Alle. Wir gehen mit Freuden an unsere Geschäfte, — dein Vater in seinen Laden und ich an meinen Arbeitskorb, — weil es die größte Glückseligkeit in der Welt ist, Denen zu dienen, die wir lieben."
Hugo sagte Nichts, aber sein Blick, obgleich freundlich, verrieth, daß er nicht ganz befriedigt war.
„Susanne und die Köchin sind mir weit nützlicher, als alle meine Kinder," fuhr seine Mutter fort, „und doch könnte ich nicht früh und spät mit demselben Vergnügen für sie arbeiten, wie für dich."
Hugo lachte, und dann fragte er, ob Johanne nicht eben so nützlich wäre, wie Susanne?
„Vielleicht ist sie es," entgegnete seine Mutter, «und je mehr sie lernt und thut, und je mehr sie meine Freundin wird, — desto mehr achte ich sie; aber Schule zu Crofton. 11

