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mußte, und, so lange er lebte. Nichts sehen würde, als London. Er beneidete Holt nicht um die Aussicht, nach Indien zu gehen; denn Holt war ein guter, immer besser werdender Junge, und hatte überdieß einen Vater dort, den er zärtlichft liebte; aber Hugo konnte Lamb's Geschwätz über Indien nie hören, ohne dem Weinen nahe zu kommen.
„Glaubst du wirklich," sagte er zu Holt, „daß Alles wahr ist, was er schwatzt?"
„Es ist wahr, daß er nach Indien geht. Sein Vater hat Gründe, ihn hinzuschicken. Aber ich glaube nichts daß es ihm dort so wohl gefallen wird, als er sich vorftellt. Ich weiß wenigstens, daß mein Vater angestrengt arbeiten muß, — angestrengter, als Lamb jemals arbeitete oder jemals arbeiten wird."
„O! — Ich wünschte, ich könnte hingehen und arbeiten, und ich würde ihm alles Geld nach Hause schicken, ausgenommen so viel, als ich zum Leben brauchte, und dann könnte er in London so viel in Gesellschaften und auf Bälle gehen, als er Lust hätte, und ich könnte die Hindus und die Höhlentempel sehen."
„Was die Menge des Geldes betrifft, so ist dieß ein zweiter Jrrthum von Lamb," sagte Holt. „Ich glaube nicht, daß irgend Jemand in Indien so reich ist, als er vorgibt, wenn er auch noch so viel arbeitet. Ich weiß, daß mein Vater so angestrengt arbeitet, wie nur irgend ein Mensch arbeiten kann, und doch ist er nicht reich, und dasselbe habe ich von mehreren seiner Freunde gehört. Deßhalb ist es kaum glaublich, daß ein so fauler Dummkopf, wie Lamb, reich werden

