II. Abtheilung*).
Sectio I. G-asteropoda.
(Coelopnoa Kymnoatoin«. Kü porte II.)
C. Limnophila.
F a m. V. Limnaeacea.
XIII. Gattung :
t*lttnorhis Müller, — T e 11 er s c h n e c k e.
Gehäuse in eine flache Scheibe (also scheinbar horizontal — richtiger zu sprechen vertikal) aufgerollt, indem jeder äussere Umgang derart über den nächstinnern lauft, dass das Gewinde flach, zumeist sogar im oder gegen das Centrum hinein eingesenkt erscheint und alle Umgänge auf beiden Seiten, unten wie oben, darstellt. In der Regel unterscheidet sich jedoch die Gewinde- (Ober-) Seite immerhin noch durch geringere Concavität von der Unterseite, welche letztere zuweilen theils blos als weite, tiefe Nabelöffnung sich präsentirt; — für alle Fälle aber durch den vorgezogenen äussern Mundsaum. Die Mündung ist des letztem Umganges wegen stets schief, mehr oder weniger durch die Mündungswand ausgeschnitten, nicht gedeckelt. Mundsaum einfach, geradeaus, meist durch eine schwache Schichte auf der Mündungswand verbunden.
Geh. gross (11 —IS 7 " br.), kiellos. PI. corneus .
) KieI stumpf, fadenartig aufliegend,
unter der Peripherie . . . . PI. marginatus.
(Umg. o PI. carinatus. Kiel scharf, peripherisch U 7 # Pl vorteX-
*) Es beginnt diese zweite A b th eilun g der Conchylien Tirols, die eigentlich noch eine systematische Fortsetzung der ersten, ebenfalls in den Schriften des zoobg. botan. Vereines 1856, I. Quartal publizirten Abtheilung bildet, herkömmlicher Weise mit den S ü sswas ser-G as teropoden, und um- schliesst sämmtliche Wassermollnsken Tirols. Auch auf diese II. Abtheiinng bezügliche Sammlungen finden sich vor: im National-Musenm zu Innsbruck, im Gymnasial-Cabinet und vollständig im Franziskaner-Kloster zu Bozen.
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