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Prof. Gr e <11 er:

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V. vorteac Müll.

Gehäuse wie bei keiner andern einheimischen Art zu einer glatten Scheibe niedergedrückt, meist mit schwärzlichem Uebcrzuge, nach dessen Wegnahme das Gehäuse schmutzig gelblich oder hornfärben, dünnschalig, sehr durchscheinend, überaus dicht und haarfein gestreift, und etwas glänzend erscheint. Gewinde verkehrt, d h. oben bedeutend ausgeliölilt, unten etwas convex oder mindestens eben. Umgänge 7, sehr allmälig zunehmend, nach der Innen- oder Naht-Seite hochgewölbt, nach aussen abdachend, unten geradezu platt; da die Umgänge jedoch oberhalb mehr als unten übereinander greifen und ungleich dichte Spiralen bilden, lassen sie oben nur die hohe Wölbung erscheinen mit Ausnahme des letzten Umganges, der reichlich doppelt so breit als der vorletzte und nach aussen allmälig in einen scharfen, aber nicht fädenartig aufliegenden Kielrand abdacht. Der Kiel läuft zuweilen auf der Mitte, meist aber etwas tiefer hin und ist noch weit durch die Mündung zu erblicken. Die Obernaht tief eingezogen, die Unternaht fasst gar nicht vertieft, nur seicht geritzt. Mündung spitzei- oder lanzettförmig, vom Kiele innen herzförmig ausgeschnitten. II. V*"'; Br. 4

Aufenthalt : In stehenden Gewässern der Ebene, meist an der Unter­seite schwimmender Blätter sitzend.

'Verbreitung. Südtirol, Laag im Etschthale, in Gräben mit stehendem Wasser (Gdlr.). Salurn, Lavis und Zambana in Pfützen (Str. T. et M.).

Anmerkung. Im Achensee will sie mein College Prof.

Conzin beobachtet haben; was mir jedoch selbst nicht gelang.

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VI. tiviett Meg.

Unter dieser Bezeichnung erwähne ich speciell eines Platiorbis , dessen Artrecht ich vorderhand weder nachzuweisen noch zu bestreiten vermag. Es ist derselbe aber auch den Autoren noch wenig bekannt, und ich konnte ihn bisher nur durch Ad. Schmidt und Scholtz in einer grossen Anzahl verbleichter Ex. aus dem Lachersee bei Andernach im Rheinthale (als n Pian. acies Rossm.), sowie durch Spinellis Freundlichkeit aus dem Idrosee in frischen Ex. erhalten.

worden, den wir für die malakologisch höchst interessanten Provinzen Oesterreichs liegen und für Krain speciell am »Schlüsse« der 1. Abtheilung dieser Fauna aussprachen, der Wunsch : dass die einzelnen Arten eben aus dem l'ormen-Cyklus, in dem sie provinziell entwickelt erscheinen, gesichtet und durch die hiezu wohl am meisten berufenen Landes-Conchyliologen exakt gewürdigt werden möchten.