Verbindungsröhre i wegnimmt, wodurch jetzt der obern Röhre alle Gemeinschaft mit dem ge­feuerten Ofen abgeschnitten ist.

Eine Unvollkommenheit, welche diese Anstalt mit den jetzt gewöhnlichen Blasen gemein hat, ist das sehr leichte Anbrennen der Körner und und schleimigen Lheile bei der Destillation des Kornbranntweins. Jedoch sollte man meinen, daß dieser Fehler bei eben beschriebener Anstalt nicht in' dem Grade statt finden könnte, als bei einer gewöhnlichen Branntweinblase. Die Körner senken sich nämlich ihrer Schwere we­gen zu Boden, auf welchen bei der gewöhnli­chen Blase gerade der stärkste Feuergrad wirken kann. Hingegen finden sie hier auf dem Bo­den des Fasses die wenigste Hitze, und sind folglich vor dem Anbrennen gesichert. Jndeß ist doch nicht zu läugnen, daß durch die Hitze des Feuerungskastens das Anbrennen nicht zu­weilen statt finden könnte, besonders wenn mit der Feuerung nicht behutsam genug verfahren wird. Sollte dieser Fehler wohl nicht durch ei­nen Ueberzug des Ofens von leicht gebranntem Thone oder gebranntem Gypse gehoben werden können, welche, indem sie viel Wasser anzögcn,