Vom Gefrorenen.

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Gefrorenen bedarf man eine große Gefrierbüchse von Zinn mit einem gut schließenden Deckel; einen hölzernen Eimer von der Größe, daß, wenn die Gefrierbüchse hineingestellt wird, zwischen dieser und den Wänden des Eimers ein handbreiter Raum frei bleibt (der Eimer muß unten mit einem Ablaßhahnen versehen sein); eine Kölle von hartem Holz mit langem Stiel, nach den Seitenwänden der Gesrierbüchse geformt und unten scharf kantig geschnitten, um das Eis an der Büchse damit abstoßen zu können. Nachdem das Eis recht klein gestampft ist, drückt man von demselben eine Lage fest auf den Boden des Eimers, gibt fingersdick Salz daraus und stellt die Büchse darauf, füllt rings um dieselbe sein geschlagenes Eis, indem man dabei immer um die Büchse herum einen guten Theil Salz streut, stampft das Eis mit. einer Holzkcule, ohne die Büchse zu beschädigen, fest, und fährt damit fort, bis der leere Raum um die Büchse in gleicher Höhe mit dieser ausgefüllt ist. Alsdann wird die Büchse mit der zu gefrierenden Masse angefüllt, mit dem Deckel verschlossen und sofort solche rasch umgedreht. Sobald bei dem Drehen der Büchse sich zwischen derselben und den Wänden des Eimers ein leerer Raum bildet, streut man wieder Salz und Eis in denselben und stampft das Eis wieder fest, das aufgethaute Eis aber zapft man, sobald das Wasser zu hoch an die Büchse tritt, durch den an dem Eimer befindlichen Hahnen ab. Nach ungefähr einer halben Viertelstunde öffnet man die Büchse, stoßt mit der Eis­kölle das an dem Boden und an den Wänden der Büchse innerhalb angesetzte Eis ab, arbeitet es durch die Masse gehörig durch, und wiederholt dieß je nach 68 Minuten und so oft, bis die Masse so dick geworden ist, wie ein Stück frisch gemachte Butter, worauf man sie in der Büchse, welche man oben mit Eis bedeckt, ruhig stehen läßt. So oft man die Büchse aufmacht, muß der Deckel zuvor mit einem reinen Tuch abgetrocknet werden. Man füllt das Gefrorene alsdann in die dazu bestimmten Eisbecher oder Schalen, oder drückt man es in Formen aus und stürzt es auf eine Schüssel, welche mit einer Serviette belegt ist, oder gibt man sie in kleine, zinnerne For­men, welche die Gestalt eines Pfirsichs oder Aprikose haben. Die großen Blechformen haben gewöhnlich die Form einer Melone oder Pyramide, oder eines viereckigen Käses. Man drückt in dieselben das fertige Gefrorene fest, verschließt sie dann mit ihren guten, passen­den Deckeln und grabt sie in's Eis ein, wischt sie bei dem Gebrauche

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