Erstes Hauptstück. '!....

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V o n / G o t t ? ;

Einleitung.

1. der Mensch Religion haben, d. h. Gott denken, empfinden und verehren kann, darauf beruht seine Würde und Seligkeit.

2. Gott selbst hat dem Menschen die Fähigkeit dazu verliehen, indem er ihm einen Verstand gab, mit welchem er von einer Wirkung auf eine Ursache schließt und einsieht, daß Alles, was da ist, weder von ohn- gefahr entstanden seyn, noch sich selbst hervorgebracht haben kann; eine Vernunft, mit welcher er sich über das Sichtbare zum Unsichtbaren, von dem Ver­gänglichen zum Unvergänglichen erhebt, und ein Ge­fühl, wodurch seine Überzeugung von dem Daseyn eines unsichtbaren, über Alles erhabenen Wesens belebt und befestigt und für Herz und Leben wohlthätig wird.

3. Vermöge dieser Anlagen konnten die Menschen von jeher zu der Überzeugung von Gottes Daseyn ge­langen. Die Beschaffenheit ihres Körpers und Geistes und Alles, was in der Schöpfung vor ihren Augen war und sich ereignete, konnte sie zu dieser Überzeugung füh­ren^) Wer mit Nachdenken und Gefühl betrachtete, was