/ Vorrede.

Är zwei Dinge glaubte der'Verfasser vorliegender Schrift denbeser im Voraus aufmerksam machen.zu müssen; erstens auf die äußere Form der Schrift, und zweitens auf die L-idenz derselben.

Die Form ist die der homiletischen Vortrage.

Die im Jahre 1844 bei St. Jakob in der Faste gehal­ten Predigten boten Stoff genug dar zu ausführlicher schrift- ljher Bearbeitung derselben, und obgleich die Rede mitunter il wissenschaftliche Erörterung sich verlief, ward doch durch­gängig die homiletische Form beibehalten. Die ist auch die sgentlich ursprüngliche, der göttlich geoffenbarten Lehre ratürlich zukommende, allgemein brauchbare und ,'aßliche Form, welche besonders den großen Vortheil ge­wahrt- daß der Redner in ihr freier sich bewegt, ohne die Einhat der Rede zu stören, und der diese beherrschenden und fn ihr durchgeführten Idee Abbruch zu thun.

I Nur da wird die wichtige Regel des heiligen Alphonsus genau befolgt werden können, der in seiner vortrefflichen Abhandlung:über dieArtund Weise, mitErfolg zu predigen" allen Predigern vorschreibt:Alles was iyr saget, werde verstanden ohne Rücksicht auf das Vorher­gehende oder das, was euch noch zu sagen übrig ist. Wer nicht beim Eingänge der Rede gegenwärtig war , werde doch befriedigt: ein Vortheil, der den Schwächer» entzogen wird/ wenn eure Rede eine Kette von Perioden ist, die nur ein Ganzes bilden." Ohne die Mittelklasse, sogar die Un­mündigsten unter den Zuhörern außer Acht zu lassen, kann dann auch manche stärkere Speise dem Geiste der wahrhaft