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unter den auf den gleichen Namen Getauften allmäh- lig so weit auseinander! Sitte, Charakter und Gesinnung bestimmen sich immer mehr zum wirklich Guten oder Bösen. Wie hat sich der Blick in's Leben und die Haltung bei dem Einen verdüstert, bei dem Andern aufgeklärt; wie keimt in dem Einen das Wort vom Reiche zu einem Kinde des Reiches, in dem Andern ist's unterdrückt; wir harren und beten noch um einen günstigen Luftzug, um ein erschütterndes Wetter. Aber vorwärts muß Alles, stille stehen kann Nichts, entziehen kann sich dem Worte des Herrn unser Keines, zum Segen oder Fluch muß es angenommen oder verworfen werden und damit unabweisbar jedes, jedes mit sich selber fertig werden — auf den Tag der Ernte, den großen Tag unseres Heilandes Jesu Christi.
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Lasset uns nun aber auch das bestimmtere Bild von der Entwicklung und Vollendung des Reiches Gottes im Großen undGanzenin's Auge fassen, wie es das Wort der Weissagung, sowohl dasjenige des Herrn als das seiner Apostel, uns weiter enthüllt. Der Herr selbst eilt in seinem Gleichnisse über die Zwischenräume der Entwicklung rasch hinweg und schließt, die letzte Vollendung der Dinge im Auge, seine Rede also: „Lasset Beides miteinander

