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Macht allein Vorbehalten hat. Wenn dann aber der Unglaube deß' seinen Spott hat und sich eines wirk­lichen Endes der Dinge und einer endlichen ewigen Entscheidung überhoben glaubt, o so ^wollen doch wir, meine Lieben, wenn die Zeiten wieder langsam und alltäglich dahin schleichen, des apostolischen Wor­tes nicht vergessen,daß Ein Tag dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie Ein Tag. Der Herr verziehet nicht die Verheißung, wie es Et­liche für einen Verzug achten; sondern er hat Ge­duld mit uns und will nicht, daß Jemand verloren werde, sondern daß sich Jedermann zur Buße kehre" 10 ). Es gehen ja dem großen letzten Erntetage Vor­ernten, dem ewig entscheidenden letzten Gerichte klei­nere Gerichte in dieser Zeit voran, die schon für Jeden, der in sie hineingestellt wird, von der aller­größten Bedeutung für sein ewiges Heil werden. Darum wollen wir denn auch durch die Alltäglich­keit des Lebens uns nicht einschläfern lassen, sondern die Winke, welche gotterleuchtete Männer über das Wachsthum und die Entwicklung des Reiches Got­tes in unserem Geschlechte gegeben haben, wohl be­herzigen rmd uns dadurch zur Buße kehren und zur Vorsicht in unserem Wandel erwecken lassen.

9) 2 Petri 3. 8-9.