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Ächtun-scchs.ügikes Kapitel.
„Genug! genug!" mischte sich Herr von Steinfeld, der bisher in einem Buch geblättert, in das Gespräch, „man muß nicht so in ein Wespennest schlagen wollen. Aber sage mir, vor- trefflicher Hausherr, darf ich dich um eine Tasse Thee bitten?"
„Ich weiß nicht, wo er so lange bleibt," erwiederte Graf Fohrbach. Doch hatte er kaum an der Klingel gezogen, als auch schon der Kammerdiener, fast unhörbar, in das Zimmer glitt, den Thee in der uns bekannten Art aufstellte, und darauf mit den Bedienten wieder verschwand.
Jeder nahm sich eine Tasse, dann sagte Herr von Steinfeld mit Beziehung auf das Gespräch von vorhin: „Unsereins, der lang in der Fremde war, und fast unbekannt geworden, könnte sich durch so Etwas empfehlen. — Alle Wetter! Wer hat die Wette gemacht, würde es freilich heißen? — Graf Fohrbach, bei sich zu Hause in einer kleinen Gesellschaft. — Wer war da? — Nun, Erichsen, der die Blätter gezeichnet, Major von S., Herr von Stein feld —"
„Ja, ja," sagte der Major, „das könnte uns Allen ein paar verdrießliche Gesichter eintragen."
Der Hausherr hatte achselzuckend zugehört und bedächtig seine Taffe ausgetrunken, worauf er sagte: „Ja, wir werden alt, es ist kein Spaß mehr da und kein Humor. — Apropos!" fuhr er nach einer Pause fort, „du bist mit deinen Besuchen ziemlich fertig. Man hat dich doch überall gnädig ausgenommen?"
„Darüber kann ich nicht klagen. — Doch da fällt mir was ein, worüber ihr mich vielleicht aufklären könnt. — Als ich bei deinem Papa war," wandte er sich an den Hausherrn, —„Seine Ercellenz empfiengen mich sehr zuvorkommend, — traf ich den alten General-Adjutanten, Baron von W. mit seiner Frau."
Herr von Brand zuckte, aber fast unmerklich, zusammen.

