»

Haupte» können, und die Muskeln wären ohne Stütze und ihre Kraftäußernng ohne Ziel. Ihre chemischen Grund­lagen sind thierischer Leim in Verein mit phosphorsaurer Kalkerde, daher besitzen sie bei einer besonderen Härte den­noch eine unbedeutende Sprödigkeit. Im frischen Zustande befindet sich in der zelligen Knochensubstanz die ölige Mark­flüssigkeit. Die langen Knochen bestehen in ihrem Mittel­stück, welches eine geräumige Markhöle einschließt, aus einer compakten Knochensubstanz, die überhaupt in der äu­ßeren Schichte sämmtlicher Knochen vorwaltet. Das Mark der Zellen ist vom Blute geröthet. Von außen sind die Knochen mit der Beinhaut überzogen, eben so sind die Mark­zellen mit einem feinen Häutchen ausgekleidet. An der Oberfläche der Knochen findet man allerlei Fortsetzungen, Vertiefungen, Löcher und Rauhigkeiten zur Vermehrung der Oberfläche, oder um zarten und edlen Gebilden eine sichere Lage zu verschaffen- Durch die Löcher gehen Nerven und Gefäße. Die Knochen junger Thiere unterscheiden sich durch Säftereichthum und größere Weichheit, sie stehen überhaupt den Knorpeln um so näher, je jünger das Thier ist.

Hi

Knochen des Kopfes.

8 . 11 .

Die Kopfknochen bilden die feste Grundlage des Schä­dels und des Gesichts.

Die Knochen des Schädels sind untereinander durch Nähte verbunden, und bilden ein Gehäuse (Hirn­schale), in welchem das Gehirn eingeschtossen ist. Dazu gehören: