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schon nach Dione war geschickt worden, von ei­nem starken Verweise für seine dortigen Richter begleitet. Er vergaß in dem Augenblicke alle die trüben Stunden, die ihm Augustens vermeintli­che Kälte verursacht batte, träumte sich das Glück ihrer nahenden Wiedervereinigung mit al­len seinen Reiyen, und konnte kaum die Stun­de der Abreise erwarten.

Sie kam. Schon standen die Pferde fertig, und man trank schon das letzte Glas Wein-rum Abschiede, als der ^te Franz, einer von Sel- lerhofs treuesten Bedienten in das Zimmer trat, und Ferdinanden zitternd einen Brief übergab. Seine Miene schien schon nichts Gutes zu ver­kündigen. Ahnungsvoll erbrach ihn Ferdinand, und kaum hatte er wenige Zeilen gelesen, als er ihn aus der Hand sinken ließ. Hastig hob ihn Ernst auf, und mit Todtenblässe überzog sich sein Gesicht. Er war vom General, und hat­te folgenden schrecklichen Inhalt:

Kaum hat sich mein morscher Körper wic- der etwas erhohlt, und ich benutze dte ersten Kräfte, um ach, ein schreckliches Geschäft!

Dich mit einem, wie soll ichs nennen? Un- glück bekannt zu machen, wobey ich noch bis auf diesen Augenblick nicht begreife, daß es mich nicht auf der Stelle getödtct hat. Ma- che dich auf das Schrecklichste gefaßt, und