Sache, die ehemals bey allen Teutschen wirklich vorhan- B 2 den
dem XIV. Jahrhundert von Oberlin S. 75. Davon Troer, trauen, glauben —; Trutin, der Herr und Trurmann, ein treuer Diener, treuer Mann. 0 11 fr. 7. 67. „ tbaS kurzit druh- tin sara, tburuh thie Druta sina„ 1 da- kürzet der Herr sehr durch die Treuen sein. Ich bin ein thero sipino, Ther GoteS Drut Boteno " Ich bin einer von den sieben Gottes getreuen Bothen. An einem andern Ort (Ps. 24.) übersezt Notker den Iehovah durch Truht. — „ Suozer unde gerehter iS unser
Truhten, in- Süß und gerecht ist unser Herr.
— Lrutheimur ist ThorS himmlisches Gebiet
— in der Edda Hilldr vk Drudr, — die Hul- de und Treue, zwey der Walkürier, Jungfrauen, welche den Hannßen in Wahlhalla den Meed zum trinken reichten, der auS dem Eiter einer grosen Ziege floß. Die Braut, welche auf dem Weg der Heimführnng gewaltsam geschändet wird, heißt im Saal > Gesetz — Tit. XIV. § io* Druhte, — die Traute, Verlobte, Versprochene; die an einen andern Verlobte aber die Anas« tro, die Untreue. (§. 9.) Ottfr. drükt Braut durch Trutina auS, und die Freundschaft heißt bey ihm Trutskaf, H die Treuheit. Der Minnesänger Meister Gotfrit von Strasburg v. 47. von der Minne — drükt eheliche Treue durch „ mmnechttche trutschaft,, — aus, und Ruonz,

