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den war, c) jezt aber -ey Vielen nur noch auf der
Zunge
wrurzcburc, versteht unter Lrut einen Gatten ;
Jh arme trivrn sol nach im Sam sich die turtulrube quelt Dtu kein ander Liep (- Liebhaber) erwehlt, Swen ir trut gevangen wird.
In einem alten teuischen Gedicht, der König Salomo, heißt das Weib seines Hofnarren Markolfs — sin Herzens trut. — DaS, was unsre Eleganten jezt durch Dame des Herzens bester auszudrüken meynen.
In dem Lied der Nibelungen drükt truten ein trautes — vertrauliches Benehmen auS:
v. 1164. Da wart vriuntlich gerrutet, — es waz
▼« l2i2. Fronde vnde wunne vnd michel schal-
vemlich auf dem Fest oder der Hochzit. e) Tacitus 6 .^ 4 . 6. c. 24. ipfi fidem vo- cant. Wort, Geding und Bund halten, hieß die Treue. Das war das Erfordernis eine- FreunbeS, eines Lehnmanns, eines Trut zz Tra utmannS; daher noch die Redensart der Lehnhekren, „Liebe und Getreue.,,
ES hat also natürlich auch den Begriff vorr lieben. Ein Geliebter muß immerauch ein
Treuer,

