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' Vierter Unterricht.
Von der Vervollkommnung seiner selbst, insonderheit von der Bildung des Verstandes.
Willst du dich vervollkommnen, so bilde deinen Kopf und dein Herz, das heißt, deinen Verstand und deinen Willen; so wirst du deine Pflichten bester erkennen, und dieselben williger beobachten.
Gott gab dir Verstand, und umgab dich mit Millionen Gegenständen; du sollst sie erforschen; *) um in denselben die Allmacht, Vorsehung, und Weisheit Gottes zu erkennen.
Was du lernen willst, das lerne gut, und gewöhne dich an strenge Aufmerksamkeit.
Lerne erst das Nothwendige, dann das Nü'ß- liche, und endlich das Angenehme für die menschliche Gesellschaft.
Alles Lernen und Misten erfordert Mühe und Anstrengung. Ohne ernstliche Beschäftigung der Geisteskräfte, mit bloßem Spielen und Tändeln, werden sie nie gehörig geübt, nie zweckmäßig aus- gebildet.
*) Er hat alles gut gemacht, zu seiner Zeit, und hat ihnen die Welt übergeben zu erforschen. Eccl, 3,f«p. II.p.

