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es wird daher angerathen, alle Tage um die Mittagsstunden wenigstens eine Stunde offen zu lassen, und die üble Gewohnheit, im Winter alle Fenster und Oeffnung'en, durch welche frische Luft in den Stall ein- dringen könnte, zu verschließen, zu beseitigen.

Auf die Reinlichkeit und Ordnung.im Stalle und überhaupt im ganzen Gebäude muß streng gesehen und die Decke und Wände müssen von Spinnweben, Staub, Schmutz und andern Unreinlichkeiten deßwegen befreit werden, damit die Wolle der Schafe sowohl, als auch das Futter dadurch.nicht verunreinigt werde. Die Futterraufen und alle übrigen Behältnisse, woraus die Schafe ihre Nahrung erhalten, müssen stets rein, vor jeder Fütterung geputzt, überhaupt alle Geräthe -in einer gewissen Ordnung gehalten und der Stall von jedem überflüssigen Holz oder andern überflüssigen Dingen freigehalten werden.

Findet sich beim Ausführen des Düngers hie und da eine Ver­tiefung, in welche sich die Feuchtigkeit aus dem Dünger zieht, so muß solche sogleich mit Erde ausgefüllt und gehörig eingestampft und dem zufolge der Schafstall geebnet werden.

Die Absonderungen für das Vieh im Stalle müssen so eingerichtet werden, daß das Vieh nicht gedrängt steht; denn stehen die trächtigen Mütter zu eng beisammen, so werden sie gedrückt und gestoßen, und können daher leicht verwerfen; ebenso'ist es auch dem andern Vieh und besonders den Widdern nicht.nur in Hinsicht der Gesundheit höchst schädlich, sondern die letztere. Viehgattung reißt mit den Hörnern die Wolle vom Leibe, und verursacht schon hiedurch dem Eigenthümer einen nicht unbedeutenden Schaden. ' .

b) Absonderung des 'SchafvieheS.

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Sehr oft ereignet sich der Fall, daß in einer Schäferei Schafvieh verschiedenen' Geschlechtes und Alters zu stehen kommt, es muß daher jeder Schafmeifter wissen, wie das Vieh zur Zeit der Uiberwinterung am vortheilhaftesten von einander im Stalle und auf-der Weide ab­zusondern sei. . - -