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Stroh und Klee, wenn auch solches trocken und nicht verdorben eingebracht wurde, ist seines Nahrungsstoffes gänzlich beraubt, und wirkt daher ganz nachtheilig auf die Gesundheit der Schafe.
o) Das zwar zur rechten Zeit eingebrachte, jedoch vom Stalldunst angezogene Futter, ist dem Vieh schädlich.
d) Jenes Futter, welches nicht gehörig dürr eingebracht und in der
Folge auf den Heubehältnissen verbrüht wurde, führt Krankheiten herbei. - .
e) Durch die Fütterung der Erdäpfeln in einer, zu großen Menge, daher ohne Zusatz eines andern nahrhaften Futters, und ebenso im gefrorenen, verbrühten oder wohl gar verfaulten Zustande, werden gefährliche Krankheiten herbeigeführt.
f) Die Korn- oder Schrottfütterung von dumpfigem ober auf eine andere Art verdorbenem Getreide gehört zu den veranlassenden Ursachen der ausgebrochenen Krankheiten.
g) . Eine ungleiche Fütterung, wenn nämlich das' Schafvieh eine Zeit
lang übermäßig und später karg genährt worden, ist für die thie- rische Gesundheit äußerst nachtheilig.
h) Der bösartige und verborgene Keim der meisten Krankheiten liegt . gewöhnlich im Futterstroh, welches auf den Feldern und in den
Bansen der Verderbniß ausgesetzt ist. Außer dem verschlämmten, dumpfigen und verfaulten Stroh wird selbst jenes Stroh für die thierische Gesundheit nachtheilig, welches längere Zeit auf den Feldern liegen geblieben, öfters umgewendet und in 'diesem Zu- stände eingebracht worden ist; denn durch das längere Liegen wird das. Stroh seiner Nahrungstheile beraubt -und mehr oder weniger verdorben. Dieses erkennt man am besten, wenn man zur Zeit, da man es zum Füttern vorsetzen will, das Innere der Halme untersucht, diese letzteren eine Weile zwischen^ den Händen reibt, und das.Ergebniß eines zurückgebliebenen dumpfigen Geruches, dann eines feinen weißlichen Staubes findet.
i) Der Wechsel des Trinkwaffers, wenn nämlich einmal abgestan- - denes, das anderemal frisches Wasser dem Schafviehe verabreicht

