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dem gemeinen Bauernschaft und dem isländischen mit 4 bis 6 Hörnern^ oder jenes 'mit dem arabischen oder egyptischen mit dem ungeheuren Fettschwanze, oder dem feinwolligen spanischen u. s. w. An dem Schafe .unterscheidet man, wie überhaupt an der Bedeckung der Thiere: 1: lange, gerade, meistens glänzende Haare; 2. feine, fast eben so lange, aber weiche und gekräuselte. Haare, die eigentliche Wolle; 3. sehr feine) kurze, gekräuselte, ganz an der Haut anliegende Haare, Filzhaare. Auch bei dem Schafe richtet sich, wie bei jedem andern Thiere, die Haarbedeckung k nach dem Himmelsstriche und Klima. Im heißen Himmelsstriche haben die Thiere größtenthcils feine, glänzende, aber dünne Haare,'im-kalten Himmelsstriche dagegen sind sie dicht mit Haaren und Wolle bedeckt, und nur im gemäßigten Himmelsstriche haben sie eigentliche Wolle. Versetzt man daher das Schaf aus dem gemäßigten Himmelsstriche in den heißen, so vertauscht 'es seine Wolle meistens mit Haaren, und im kalten Himmels­striche erscheinen neben der Wolle immer mehr Stachelhaare, die gröber, gerader und elastisch sind, sich nicht filzen laffen und nur schwer die Farbe annehmen. Ferner findet man hier auch die Hundshaare, welche beim Anfühlen ebenfalls rauh, nicht, gekräuselt, sondern nur wellen­förmig gekrümmt, über das Vließ hervorragend, und an der Spitze, etwas umgebogcn erscheinen. Das angemessenste Klima für die feine Wolle ist, der ^Erfahrung gemäß, das gleichförmig gemäßigte in den Gebirgsgegenden südlicher Länder, wie z. B. in Thibet, in Spanien u. a. m.

Außerdem hat aber auch noch die Nahrung einen wichtigen Einfluß auf die Feinheit und den dichtem Wuchs der Wolle. So z. B. erzeugt kurze, harte, aber gewürzhafte Weide, wie man sie auf'trockenen Höhen -findet, eine vortreffliche Wolle, während weiche, moosige Pflanzen, 'wie sie auf nassen oder gedüngten Wiesen Vorkommen, noch mehr aber sauere Pflanzen die Güte'der Wolle gar sehr beeinträchtigen. Uiberhaupt wird die Wolle in dem Verhältnisse schlechter, als die Schafe weicher im. Fleische werden. '

Hinsichtlich der Feinheit der Wolle stehen die thibetanischen Schafe oben an, nach ihnen folgen die berberischen Schafe an der afrikanischen Küste. Letztere, kamen im vierzehnten Jahrhunderte nach Spanien, von

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