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das Vließ sehr ungleich;- denn die Wolle am Kopfe, an den Füßen' und an den Lenden sinkt bis zur dritten und vierten Wollsorte, herab. Die Lämmer dieser Race werden in der Regel mit Haaren geboren, welche zwar bei den meisten Thieren ausfallen, aber bei einigen auch einzeln bis ins zweite Jahr ^ und wohl noch länger, stehen bleiben. Diese Haare sind bisweilen 'sehr hart und stark^ und unterscheiden sich sehr von dem weichen Flaum, mit welchem einzelne Lämmer der Esku- rialrace geboren werden.' An den. Spitzen der. Wolle dieser Race bildet sich gemeiniglich, besonders wenn die Thiere gut-gefüttert werden, das klebrige Schweißfett als eine pechartige Borke, weßhalb diese Wolle sehr schwer zu reinigen ist. Da sich Staub und Schmutz so-leicht an dieses pechartige Fell anhängt, so trägt solches sehr viel zur Ver­mehrung des Gewichtes bei: Denn im rohen, ungewaschenen Zustande hält diese Wolle in hundert Pfunden 58 bis 60 Pfund jenes pechar­tigen Felles, wovon nur durch die kalte Wäsche auf dem Schafe, wenn die Waschanstalt gut ist, 32 bis 34 Pfund herausgebracht-.werden. Wenn die Wolle der Jnfantados einige Zeit-nach der Schur gelegen ist, so wird sie in Folge des ihr noch anhängenden klebrigen Fett­schweißes gelb, und verliert viel von ihrem-guten Ansehen; und je länger solche Wolle auf dem Lager liegt, desto mehr erhärtet der daran hängende Fettschweiß. Im Durchschnitt liefert ein solches Schaf jährlich 3i Pfund Wolle, mit dem nach der kalten Wäsche ihr noch ankleben-, den Fette; durchschnittlich geben diese Schafe Z Wolle mehr, als die Eskurialschafe, wenn solche nämlich bloß auf- die gewöhnliche Art im kalten' Wasser gewaschen werden, und das verbleibende Fett demnach das Gewicht erhöht. Die Wolle der dichtwolligen Race ist in der Regel körniger, aber doch lange noch nicht so sanft und.weich, als die der Elektoralrace. Es ist erwiesen, daß diese Race mehr frißt als die Elektoralrace, und daß also mit derselben^Quantität Futter eine'größere Anzahl letztgenannter Schafe ernährt werden könne, als 'dieses 'bei jener möglich ist, wenn sie in gleichen Nährstand versetzt und erhalten werden sollen. , - . -

. Berücksichtigt man also, daß die Wolle der Jnfantadorace weniger

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