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fein ist, als jene der Elektoralrace, mithin auch'mit einen geringeren Preis bezahlt wird, daß ein großer Theil ihres. Gewichtes aus Schmutz besteht und daß man mit einer verabreichten Quantität Futter weniger als von jener Race ernähren kann, so geht daraus herver, daß nur Ln seltenen Fällen es rathsam sein wird, Jnfantados zu.halten. Uibrigens liefern auch schon die bloß etwas veredelten Schafe an einigen Theilen ihres Körpers Wolle, welche eben so gut ist und von den Fabrikanten eben' so gern verarbeitet wird, als - die Wolle der Jnfantados. Doch sind diese, wie schon bemerkt, härter und gegen üble Witterung-weniger empfindlich, als die Eskurials, so wie sie sich auch mehr zum. Schaf­vieh eignen, ,als diese, 'indem sie nicht nur ein größeres Fleischgewicht liefern, sondern sich auch leichter mästen lassen.

b) Die Eskurial-, sächsische oder Elektoralrace, zeichnet sich durch die Ganzheit, Weichheit und die höhere Feinheit . ihrer Wolle vor jener Race vortheilhaft aus.' Der Körperbau ist im ' Durchschnitt weniger stark, die. Füße sind dünner, feiner, auch weniger lang, der Kopf ist kleiner, spitziger, unter den Augen schmaler, wenig' Mit Wolle bewachsen, die Stirne ist gerade, die Ohren sind klein, ohne Wolle, aber mit seinen, seidenartigen, kurzen Haaren bewachsen. 'Die Haut ist durchgängig fein oder dünn, das Thier im Ganzen zart, daher leicht Krankheiten ausgesetzt, und verlangt deßhalb eine besondere Pflege und gute Ernährung. Das Gewicht eines gut genährten, aus­gewachsenen Mutterschafes beträgt mit der Wolle zur Zeit der Schur 70 bis 75, und das des Widders von gleichem Alter 90 bis 100 Pfund. Die Wolle vom hochfeinen Eskurialschafe ist die feinste und weichste; sie steht bei den meisten Thieren im Vließe geschlossen, erreicht in einem Jahre die Länge von höchstens 2 Zoll in nicht ausgedehntem Zustande, und hat im Verhältnis! anderer Wollgattungen die meisten Biegungen auf einem bestimmten Längenmaße. Zwar hat auch diese Wolle vieles Fett bei sich, läßt sich aber bei der Wäsche sehr leicht davon befreien. Das völlig ausgebildete Vließ besteht aus lauter kleinen, stumpfen Wollstoppeln und hat ein schwärzlichblaues Ansehen. Die