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Erstes Kapitel.

Zruildbedingungen des Weinbaues.

Die Ursachen, welche auf die Erzeugung der Weingärten einen wesentlichen Einfluß ausüben, sind:

Clima, örtliche Verhältnisse, der Gang der Witterung in den Jahreszeiten, der Boden, der Untergrund, die Lage, die Reben­sorten und die Cultur.

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Die Temperatur und der feuchte oder trockene Zustand der At­mosphäre, oder das Clima, üben den größten Einfluß auf die Er­zeugnisse der Weingärten aus.

Die zwei Hauptbestandtheile des Weins, wenig Säure und viel Alcohol,' erfordern eine völlige Reife der Frucht, wenn der Wein einen vortheilhaften Gegenstand des Verkehres bilden soll. Nur unter dieser Bedingung läßt sich ein gesunder, schmackhafter und dauerhafter Wein erzielen.

Dem Mangel an Wärme kann durch die Auswahl des Bodens, der Lage, der Rebensorte und durch die Cultur theilweise abgeholfen wer­den, so daß derWeinstock unter einer größeren nördlichen Breite, so wie auch auf höheren Abhängen vortheilhaft gepflanzt werden kann. Die Wahl eines kiesigen und sandigen Bodens aufeinem steilen gegen Mittag gelegenen Abhange, mit einem Flachlande von mittelmäßiger Frucht­barkeit verglichen, kann als Aequivalent für drei Breitengrade be­trachtet werden.

In Betreff der Weinstöcke ist der Unterschied nicht weniger bemerkenswerth. Unter den zur Gewinnung des Weines cultivirten Setzlingen ist der frühreifste, den wir kennen, der sogenannte schwarze Sarvaguin(l), welcher in einigen Gegenden des Jura, in der Umge­bung des Genfersee und Savoiens verbreitet ist. Er reift in sehr kur­zer Zeit nach dem frühen schwarzen Maurillon, und der schwarzen

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