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Das folgende Mittel ist sicherer aber umständlicher. Stangen oder Reife werden in dem Gemache anfgehängt. Sie dienen dazu, die zu zweien mit grobem Zwirn zusammengebundencn Trauben zu halten; die so aufgehängte Traube hält sich besser und wird auch eher runzelig.

Es ist möglich, die Traube lange Zeit frisch und ohne Runzeln auf folgende Weise zu erhalten: Man legt sie schichtenweise mit sehr trockener Hirse (die Vogelhirse ist die beste) in ein Faß oder in eine Kiste, welche man leicht, in dem Grade als sie voll wird, schüttelt, damit kein leerer Raum bleibt; ist man oben angekommen, so wird das Faß oder die Kiste hermetisch geschlossen. Die Hirse ist besser als die Kleie oder Sägspäne von Holz, welches einige dafür anra- then, weil diese die Trauben beschmutzen. Wenn man darauf be­stünde, sich dessen zu bedienen, müßte jede Traube in Seidenpapier gebracht werden, was beinahe dem gleichen Zwecke entspricht.

Siebentes Kapitel.

Von bcn 'PfäQfen.

Die Aufbewahrung.

2n der großen Mehrheit der Weingärten beschränkt sich die ein­zige Arbeit hinsichtlich der Erhaltung der Pfähle auf die Entfernung der Rinde des Holzes kurze Zeit nach dem Schnitte. In einigen reißt man sie nach dem Abfälle der Blätter im Weingarten aus, und häuft sie auf der nämlichen Stelle an, eben so sehr, um die Winter- arbeiten zu erleichtern, als auch ihre Dauer zu verlängern. Dieser Vorgang findet nur in gewißen Gegenden der Mitte und des Nor­dens von Frankreich Statt, wo man sehr kurze Pfähle anwendet.