kryphischen Schriften sind ein schätzbarer Anhang.
Wir Christen haben die durch Jesus EhriftuS geoffenbarte Religion, das Chriftenthum. JesuS ward vor so vielen Jahren, als unsere Jahrszahl berechnet, in Asien, im damaligen jüdischen Lande, Palästina, geboren. Er verlebte seine Kindheit im Gehorsam bei seinen Altern, Joseph und Maria, irr steter Ausbildung seiner großen Talente. Luk. 2, 40. In seinem zwölften Jahre zeichnete er sich schon zrr Jerusalem aus. sLuk. 2, 41-52.) Als er dreißig Jahre alt war, trat er als Lehrer auf, und fand eifrige Anhänger und heftige Gegner; lehrte unwiderlegliche Wahrheiten; widerlegte Jrrthümer des Judenthums mit Klugheit und Muth; tadelte herrschende Fehler des Zeitalters, besonders an den Gelehrten und Lehrern Israels; wollte die bürgerlichen Spaltungen und den Rebellionsgeist durch sittliche Verbesserung heilen, empfahl seine Lehren durch ein so untadelhaftes Leben, dass er seine erbitterten Feinde auffordern durfte: Joh. 8, 46; verrichtete wundervolle Thaten der Menschenliebe; sAp. Gesch. 2, 22.] ward der Partei der Vornehmen verhasst, von derselben verfolgt, auf ihr Anstiften, im dritten Jahre seines öffentlichen Wirkens, als angeblicher Rebell gegen die Landesregierung, gekreuziget; trat am dritten Tage wieder lebend aus dem Grabe hervor, und , beschäftigte .sich noch vierzig Tage lang mit der Belehrung und Anweisung seiner Zöglinge. Dann entnahm ihn dem Blicke seiner Schüler eine Wolke auf einem Berge vor Jerusalem. sAp. Gesch. i, i-n. Nr. 94.] Seine Lehren wurden durch zwölf von ihm selbst unterrichtete Schüler, und durch viele Andere, welche sich mit diesen vereinigten, verkündiget, und verbreiteten sich besonders durch die Austösung des Jüdischen und Ver-

