tel, welche das Christenthum anweiset. Matth. 26, 41. 1 Mos. 4, 7- [2 Kor. 3, 5. Nr. 314, 2-5. Nr. 317, I. io.} Nr. 463, 1. 2. 12. sVergl. dritte Abth.}

4. Seelenruhe, zum Genüsse der unschuldigen Freuden und zum Erdulden der Beschwerden des Le­bens, ist die fernere und immer vollkommnere Wir­kung! 1 Kor. 15, 58. Röm. 8, 28. Nr. 482, 1. 5. 6. Nr. 530, i. 2. 5. 6.

5. Hoffnungsvolle Erwartung eines bes­seren Lebens, nach dem Tode des Körpers, stärket den Christen zuin muthigen Wirken, zum edlen Dul­den und zum ruhigen Sterben. Ioh. 9, 4. Jak. 1, 12. 2 Lim. 4, 7. 8. Philipp, i, 21. Nr. 247, 2. 5. Nr. 249, 1. 8.

Durch diese Leitung des ChristenthumS ist also die Vereinigung zwischen Gott und dem Menschen wieder hergeftellet, wenn der Mensch ihr gemäß denkt und wandelt. Er wandelt dann seiner Bestimmung gemäß und muss zum Ziele gelangen. Aber alle Unsittlichkeiten verhin­dern dies; denn der Mensä) ist ein zur freien Sitt­lichkeit bestimmtes Geschöpf.

Wir müssen also die Pflichten der Sittlich­keit kennen lernen und dieselben üben! Sonst ist die Religion unfruchtbar für uns.

Das Allerunentbehrlichste davon hat Luther im ersten Hauptstücke des kleinen Katechismus unter die Abtheilung der zehen Gebote, welche Is­rael durch Mose- bekommen hat, gesammelt. Wir