6o

und Naturgeschichte, auS der Erd- Welt- und Menschengeschichte, aus der Geschichte des Tages und unserer persönlichen Schicksale, die Spuren des Wirkens Gottes, und die Folgen menschlicher Handlungen wahrnehmen. Belebe durch solche Wahrnehmungen deine religiösen Be­griffe und Gefühle, und fördere dadurch deine sittliche Seelenbildung öffentlich und daheim! Jes. 40, 26. f. Matth. 6, 28 «30. Ps. 143, 5. Pred. 1, 9. Klaget. Zer. 3, 22-24. Nr. 49, 1. 5.

2. Das Lesen der Bibel und andrer lehrrei­chen Bücher ist eine schöne Quelle unsrer religiösen Geistesbildung in Stunden der Einsamkeit, und selbst in Versammlungen. Lies gern die Bibel, besonders das neue Testament, und hier wieder am meisten die Evangelisten! Aus dem alten Testamente, die schönstenPsalme, die Sprüche und das Pre­digerbuch, den Sirach. Lies also mit Aus­wahl! lies mit Verstand, lies zur Sammlung edler Entschließungen! 2 Tim. 3, 15. Nr. 173, 1. 4. 6. 7. 8. 10. 11. 12. Lies gern in der Bibel und im Gesangbuche besonders die schon auswendig­gelernten Verse, damit sie nicht dem Gedachtniss ent­fliehen, sondern damit sich die daran geknüpften Vor­stellungen und Gefühle erneuern! Lies fleißig an­dere gute Andachtsbücher! Betrachtungen, Abhand­lungen, Gebete. Aber auch mit Auswahl! und nicht viel auf Ein mal! Besonders empfehlen sich die von Becker, Busch, Dapp, Dreseke, Ehrenberg, Engel, Fi­scher, Hacker, Heidenreich, Hermes, Hundeiker, Mare- zoll, Meyer, Michael, Niemeier, Pfaff, Pischon, Rode, Rosenmüller, Salzmann, Scherer, Schräder, Schlez, Seyffert, Snell, Stolz, Zollikofer. Lies auch andere