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hätte über solche Fortschritte laut in die Posaune gestoßen. Mozart aber verzweifelte an Fräulein von Guines. „Sie hat keine Gedanken, schreibt er von ihr, es kommt Nichts. Ich habe es auf alle mögliche Art mit ihr probirt; unter Anderm kam mir auch in den Sinn, einen ganz simpeln Menuet aufzuschreiben, und zu versuchen, ob sie nicht eine Variation darüber machen könnte. — Ja, das war umsonst. — Nun dachte ich, sie weiß nicht, wie und was sie damit anfangen soll. — Ich fing also nun den ersten Tact an zu variiren, und sagte ihr, sie solle so fortfahren und bei der Idee bleiben — ^)as ging endlich ziemlich. Wie das fertig war, so sprach ich ihr zu, sie möchte doch selbst Etwas anfangen, — nur die erste Stimme, eine Melodie — ja, sie besann sich eine ganze Viertelstunde — und es kam Nichts. Da schrieb ich also vier Tacte von einem Menuet und sagte zu ihr: „Sehen Sie, was ich für ein Esel bin; jetzt fange ich den Menuet an, und kann nicht einmal den ersten Theil zu Ende bringen, haben Sie doch die Güte und machen Sie ihn aus. Das glaubte sie unmöglich. Endlich mit vieler Mühe — kam Etwas an den Tag. Wenn die Gedanken ihr nicht kommen, und bis jetzt ist ihr noch keiner gekommen, so weiß Gott, daß ich ihr keine geben kann." Vater Mozart, der gerade die Eigenschaften in hohem Grade besaß, die seinem Sohne gänzlich fehlten, vor Allem die Geduld, jene erste Tugend eines Musiklehrers, sodann die Kunst, Menschen und Umstände sich zu Nutzen zu machen, machte Wolfgang ernstliche Vorstellungen über die Ungereimtheit feiner Ansprüche. „Du hast der Mademoiselle des Herzogs erst die vierte Lection gegeben, schreibst Du, und Du willst, daß sie schon selbst Gedanken aufschreiben soll? Meinst Du, alle Leute haben Dein Genie?" Noch mehr verwunderte sich aber der Vater darüber, wie ein junger Mann, der sein Glück in Paris zu machen

