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eine kleine Stadt ist, oder wenigstens viele ansehnliche Bewohner hat, wo allenfalls sich der eine oder der andere Scholar oder Scholarin finden würde; — und endlich ist das der sicherste Weg, sich der Protection der Königin zu versichern, und sich beliebt-zu machen. Lese dieses dem Herrn Baron Grimm vor, und höre seine Meinung. Uebrigens würde ich hundert Sachen, die ich Euch schreiben will, vergessen, wenn ich nicht einen Bogen Papier hergerichtet hätte, wo ich, so oft Etwas geschieht oder mir einfällt, das ich Euch schreiben will, solches alsogleich mit ein paar Worten aufnotirte. Schreibe ich Euch nun, so nehme ich den Bogen her und schreibe die Neuigkeiten, und dann lese ich Euern letzten Brief und antworte. Das könntet Ihr wohl auch machen. Was ich Euch schreibe, streiche ich auf dem Bogen aus, damit ich das Uebrige ein anderes Mal schreiben kann, was noch da steht. Und Du, mein liebes Weib, mußt sein die Zeilen recht enge an einander schreiben. Du siehst ja, wie ich es mache. Unser lieber Wolf gang soll nach und nach, wenn er gute Claviersachen findet, Etwas sammeln und uns mit dem Postwagen schicken. Wir brauchen es für die Scholaren. Mit guter Gelegenheit! —
Der Vater an den Sohn.
Salzburg, den 29. Juni 1778.
Am heiligen Dreifaltigkeitssonntage Nachmittags, nach der Litaney im Priesterhause sagte mir Gras Starnberg, ob ich nicht morgen zu ihm kommen könnte, er hätte Etwas mit mir zu sprechen. Ich kam — Niemand war da, als sein Bruder,

