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Habseligkeiten zurückgelassen und nur an die Rettung ihrer Person gedacht. Unerschrocken ging Mersing zurück ms Nr. 17, um auch die dortigen Arbeiter auszu- sordern, den Tunnel zu verlassen. Hier traf er Urs Gisiger, „der Schniderli" geheißen, welcher als Lausbube der Schmiede ausgebessertes Werkzeug in die hintern Ausbrüche und Stollen getragen hatte und dagegen verdorbenes auf einem Wagen zur Schmiede bringen wollte. „Lauf, Schniderli!" hieß es, „in's Nr. 18 und 19 und sag', es solle Alles ans und davon, der Tunnel stürze ein." Der flinke Junge hatte in einigen Sprüngen Nr. 18 nnb 19 erreicht und rief aus vollem Halse: „Furt, furt! s'Tunnel will zämme gheie." Allein sei es, daß man seinen Worten nicht traute oder sich wegen einein stellenweisen Einsturz des Tunnels nicht ins Bockshorn jagen ließ, da nach Aussage Aller dies vor dem Schacht zu erwarten war, und in> diesem Falle der Schacht zum Ausgang dienen würde —■ sein Mahnruf fand kein Gehör. Deßwegen herrschte im Tunnel weder Verwirrung noch Uebereilung, die sich doch mehr oder weniger gellend machen, wo unserm Leben Zernichtung droht. Man Hort oft erzählen, Gisiger habe die Arbeiter hie und da zum Besten gehalten. In diesem Falle wäre es höchst zu bedauern, daß Scherzworte Ursache einer so furch-

