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§m Tunnel wurde den ganzen Nachmittag trotz Hitze und Qualm, die der hcruntergcsallenen Schutt- , Masse entströmten, an der Durchbrechung der letzter» gearbeitet, um möglichst schnell die- eingeschlossenen Unglücklichen zu besreien. Sckon hatten die unermüdlich thätigen Männer einige Fuß hineingegraben k als den entschlossenen Befreiern ein nicht vorgesehener, mächtiger Feind, dem zuletzt Niemand mehr Widerstand leisten konnte, entgegentrat. Durch die unvollkommene Verbrennung der brennbaren Stoffe, welche im Schutt lagen, bildete sich das auf die Athmungswerkzeuge so verderblich wirkende Kohlenoxydgas. Es ist gewiß Jedermann begreiflich, daß dieses Gas im Anfang der Nettungsarbciten nicht in diesem Grade wirkte, als später, nachdem es in der Nähe seines Bildungsheerdes eine bestimmte Ausdehnung und Heftigkeit erlangt hatte. Diese allmalige Zunahme an Stärke und räumlicher Ausdehnung konnte besonders am ersten Tage des Unglücks genau beobachtet werden. Arbeiter, welche es anfangs bei den Durchbruchsversuchen des Schuttes einige Stunden ohne Nächtheil aushielten, mußten später nach ständigem, halbstündigen und noch kürzerem Aufenthalte sich schnell aus dem Tunnel entfernen oder sich wenigstens weiter nach vorn in die athembare Lust begeben.-
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