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Tunnels nicht vertraut waren, so blieb es bei ihrem guten Willen, helfen zu wollen. So thätig sich Einige der zur Rettung Herbeigeeilten zeigten und mit den Tunnelarbeitern vordrangen, gebührt der Ruhm des Tages, gleich Helden.gekämpft zu haben, fast ausschließlich diesen Letzter«. Als die Aerzte aber einsahcn, daß trotz übermenschlichen Anstrengungen jeder weitere Kamps erfolglos sei, so wurden auf den Rath derselben sämmtliche Arbeiten in dem Tunnel bis gegen Morgen eingestellt.
Um für jeden Augenblick ärztliche Hülfe in der Nähe der Unglücksstätte zu haben und zur Erleichterung des ärztlichen Dienstes selbst, organisirten die 5 Aerzte von Olten einen regelmäßigen Tag- und Nachtdienst, so daß sich immer zwei von ihnen auf dein Platze befanden.
Nach Einstellung der Arbeit ziehen .sich die Leute allmälig zurück; nur noch einige Fackeln erhellen den Platz vor dem Tunnel; — eine unheimliche Stille folgt der eben gewichenen Thätigkeit und dem summenden Geräusch der Volksmenge; nur Wenige sind zurückgeblieben und huschen von Zeit zu Zeit über die Lahn in ein Häuschen, wo noch Krankne liegen. — Es ist Nacht, — die Zeit der Ruhe. Wer aber von Allen,, welche aus der Unglückstätte gewesen oder von

