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Aarburg und Zofingeu herbeizuschaffen. Bald erschienen von allen Gegenden Hülfskorps: Herr Maschinenmeister Riggenbach rückte mit den Arbeitern der mechanischen Werkstälte auf; ein Bahnzug brachte die Tunnelarbeiter von Burgdorf; mehrere Bauunternehmer der Eisenbahn, Steinhauermeistcr :c. fanden sich mit ihren Leuten ein. Beim Anmarsch dieser Abtheilungen tonnte man die Entschlossenheit, Alles zu wagen, aus den Gesichtern der Männer lesen; ihr rascher, fester Schritt, ihre ernste Miene, ihr heiteres Auge sprachen deutlich von Muth und Zuversicht, daß sie der beßtcn Hoffnung leben, heute ihre Brüder zu retten. Diese Tapfern standen kampfbereit da, des Befehls gewärtig, einen Feind anzugreifen, der weder Kugeln in ihre Reihen warf, noch mit dem Bajonet angriff oder dem blanken Säbel eindrang, sondern unsichtbar und hinterlistig sie umzingelte, zu Gefangenen machte oder todt niederstreckte.
Bald nach 6 Uhr, am Freitag Morgens, rückte die Mannschaft vor und suchte, wie heute in der Frühe, mittelst Feuerspritzen den Feind aus dem Felde zu treiben. Einige Beherzte, die um jeden Preis zu ihren verschütteten Kameraden kommen wollten und auch schon Tags zuvor mit unsäglicher Mühe einen Stollen von 4' Breite, 7' Höhe ungefähr 8— iß'

