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zur Legung einer Röhre erforderlich war. Der vor dem Tunnel aufgestellte Ventilator, welcher in einer Minute dis 1200 mal herumschnurrte, trieb beständig gesunde Luft hinein; aber dessen ungeachtet war man oft gc- nöthigt, ein bis zwei Stunden mit der Legung der Röhren abzuwarten, um sodann wieder ohne Gefahr fortarbeiten zu können. Dieses Verfahren winde nun Tag und Nacht fortgesetzt. Den 31 ften wurde in der Nähe des Tunnels ein Militair-Telegraphenapparat, von Bern kommend, aufgestellt und in die Leitung der Centralbahn-Telegraphenlinie eingeschlossen, um die Depeschen schneller an Ort und Stelle zu schicken.

Zur Aufrechthaltung der Ordnung wurde schon am Samstag aus dem Bezirk Olten-Gösgen Mi­litär aufgeboten, welches aber auch, um ferneres Un­glück zu verhüten, vor der Tunnelmündung ausgestellt war, indem es immer Solche gab, die auf eigene Faust in die hintern Räunw dringen wollten. Dasselbe war besonders am Sonntag und Montag ein Feiertag höchst nochwendig, da Tausende von Nah und Fern herbeiströmten. Von diesen Letztern drängten sich die Angehörigen der Unglücklichen so weit vor, als es die Barrieren gestatteten. Ein junger Mann, Börner von Rickcnbach, dessen Bruder von der Rettungsmannschaft zurückgeblieben und noch nicht gefunden war, saß mit