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mehrere hundert Mann, aus den benachbarten Dörfern aufgeboten, an Stangen Tücher im Tunnel schwangen allein umsonst.

Was die menschliche Kraft für den Augenblick leisten konnte, war nun gethan. Es kann auch den leitenden Personen kein Vorwurf gemacht werden, nicht Alles versucht zu haben, was man unter solchen Um­ständen für zweckmäßig halten konnte. Ganz treffend bemerkte die Eidgenössische Zeitung in Nr. 152:Wer etwas Ordentliches weiß, theile es sofort einem aner­kannten Sachkundigen oder einer Behörde mit und lasse es durch dieselbe telegraphiren oder telegraphire es sofort selbst. Es wird gewiß angewandt werden, wenn irgend ausführbar; durch tadelndes Besserwiffenwollen ohne thatkräftiges Kundgeben des Mittels, bezüglich Mit­wirkens zur Ausführung, zeigt man aber nur, daß eben die thatkräftige Menschenliebe fehlt."

Um 9 Uhr, Samstag Vormittags, begann man mit der Aufstellung der Dampfmaschine und der Ven­tilation; gegen Mittag langte eine 2te Dampfmaschine von Locher in Zürich an, die aber nicht gebraucht wurde. Bald darauf wurden die ersten Luftröhren auf den Platz geführt und dieselben 2000 Fuß weit ohne Un­terbrechung gelegt. Von da au konnten es die Arbeiter , nicht länger aushalten als 10 Minuten, welcl'e Zeit