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die Zeit ihrer schrecklichen Gefangenschaft, geschweige den letzten Augenblicken berichtete.

Der folgende Tag war ein Sonntag oder Ruhetag. Derselbe legte auch die letzten Unglücklichen zur Ruhe. In der Frühe, als die Sonne die ersten Strahlen auf die Trauerstätte sandte, um mit ihrem lieblichen Angesicht die Trauerrrden zu trösten und die Thränen zu trocknen, belebte eine zahllose Menge den Platz vor dem Tunnel. Arbeiter, Kameraden der Entschlafenen, erschienen im Feiertleide; Verwandte der Verstorbenen, in schwarze Mäntel gehüllt, näherten sich der Stelle; Jung und Alt, Männer und Frauen von Nah und Fern drängten sich herbei. Die Särge wurden auf 3 Wagen geladen, fest- gebunden und mit weißen Tüchern bedeckt. Nun setzte sich der Zug in Bewegung, dem die herbeigeströrnte Menge folgte; die Verwandten voran, dann viele Männer von Olten utib den nächsten Dörfern mit den Bauange- steilten und Arbeitern. Einen ergreifenden Eindruck machten die 21 einfachen, hölzernen Kreuze, welche, mit den Nummern der Särge bezeichnet, vorangctragen wurden. Bei der Pfarrkirche trat der Hochw. Herr Orts­pfarrer mit dem Grabredner in den Lcichenzug, und schnellen Laufes ging es nach der Grabstätte. In das Grabgeläute fielen auch die ehernen Stimmen der be­nachbarten Kirchen, welche die Gläubigen zum Gottes-