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der Krankheit. Bei einer kräftigen Verdauung, wo eS sich um Fortschaffung eines Krankheitsstoffes aus dem Körper handelt, kann man mehr trinken, bei schlechtem Magen weniger und in kleinen Portionen. Früh nüchtern ist daS Trinken am besten; kurz vor Tische taugt eS nichts; bet Tische trinke man mäßig. Doch beför-, dert es auch da, in geringer Menge getrunken, dieVer->
' Hauung. DaS Wasser jedoch selbst soll stets frisch vom Brunnen geholt werden.
Fortsetzung.
A.
Von dem äußerlichen Gebrauche deS kalten Wassers.
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Jeder Mensch pflegt der Reinlichkeit wegen gleich nach dem Aufstehen, den Mund auSzuspülen und Hände und' Gesicht mit kaltem Wasser zu waschen. Dehnt man i dieses Waschen auf alle Thetle deS Körpers, ohne Aus- ^ nähme und zwar vom Kopfe bis auf die Fußsohlen auS, , so heißt man dieß eine kalte Waschung. i
Man bedient sich hinzu einer kleinen Wanne (Hölzer-! neS Schaff), in die man sich ganz entkleidet stellt und! welche groß und wett genug ist um das vom Körper abfließende Wasser, welches unvermeidlich herunter gespritzt wird, aufzufangen, damit der Fußboden geschont werde; dann eines großen BadschwammeS und eines Wasserbeckens voll Waffer. >
Oder man läßt sich ein flaches Becken von weißem | Blech machen, das viereckig und mit einem zwei Zoll, hohen Rande umgeben ist. Man setzt eS auf den Boden und stellt sich ganz auSgekleidet hinein. Auf dem Tische vor sich steht eine gewöhnliche Waschschüssel von Fayence oder Porzellan, rechts eine Flasche voll frischen Brunnen- oder QuellwasserS — nun nimmt man den Schwamm, hält selben in die Schüssel und übergießt

