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ihn mit Wasser, fängt mittels desselben bei den Augen an und wäscht sich daS Gesicht, nachdem man den Schwamm immer frisch mit Wasser getränkt hat —sodann die Kopfhaare und fährt so fort beide Arme, die Brust, Rücken, den Unterleib und Füße zu waschen und zu reiben,.so lange eS Einem beliebt. Ist nun der ganze Körper gereiniget, so trocknet man sich ab und schüttet daS in die Wanne oder in daS Becken abgelaufene Wasser in die auf dem Tische stehende Waschschüssel, wonach man auS der Trübe des Wassers ersehen wird, welche Unreinigkeit vom Körper weggegangen ist. Hat man sich abgetrocknet und daS Hemde angezogen, so fühlt man, welche wunderbare Wärme vom Körper ausgeht — eine Empfindung und ein Wohlbehagen, welches sich nicht beschreiben läßt. Wer dieselbe Waschung AbendS vor dem Schlafengehen vorntmmt, wird sich eines herrlichen Schlafes zu erfreuen haben.
Jeder gesunde Mensch soll diese belebenden und stärkenden Waschungen keinen Tag, weder im Winter noch im Sommer unterlassen. Er wird sich bald eben so daran gewöhnen, als an bloße tägliche Reinigung deS Gesichts und der Hände und die dem Körper und dem Geiste daraus erwachsenden Vortheile werden die darauf verwendete Zeit und Mühe reichlich ersetzen. Während deS Waschens des Gesichts und des KopfeS ist eS sehr nützlich, öfters kaltes Wasser in die Rase aufzuziehen, welches vorzüglich bei einem allenfallsigen Schnupfen anzuwenden ist. Am Besten geschieht eS wenn man den mit Wasser angefüllten Schwamm an die Nase hält und so daS Wasser in dieselbe schlürft.
Bet diesem Verfahren ist eine Erkältung ganz und gar nicht zu befürchten; im Gegentheile eS gibt kein sichereres Mittel, sich vor Erkältungen zu hüten, oder sich davon zu befreien und überhaupt den Körper gegen die so oft verderblichen Einflüsse der Witterung unempfindlicher zu machen, ihn abzuhärten und zu kräftigen. Man muß bedenken, daß die Kalte deS Wassers nur momentan, nur anfänglich die Haut zusammenzieht und
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