Ringen nach wahrer Veredlung.

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in dem so Gottes Ebenbild wiederhergestellt ist. Sein Loos ist ewige Glückseligkeit, die in unendlichem Wachsen an Er- kenntniß, an Reinheit und Heiligkeit des Willens und in einem Herzen besteht, das nur für das Edelste und Heiligste schlägt. Ich sage ewig, denn diese Erde und ihre kurzen Freuden, die wir oft nur so unvollkommen genießen, sind nicht der Sehnsucht eines Wesens würdig, das sie nie ganz befriedigen würden.

Sehne dich darum ja nicht nach einem nur im Gering­sten ausgezeichneten Erdenglücke, als könne dir dieses volle, ewige Befriedigung gewähren. Träume dich nicht unglück­lich, wenn deine süßesten Erdenhoffnungen schwinden, als sei'st du vergessen von dem Gott der Liebe; nein, du bist von ihin bestinnut zu einer Glückseligkeit, die höher, heiliger und unzerstörbarer ist, als es alle Erdenfreuden sein können.

Erheb', o Kind, dein Herz und Sinn,

Flieh' denkend von der Erden;

Hinauf! schwing' dich zum Himmel hin!

Ein Ehrist muß himmlisch werden. Was bist du in der Welt? Ein Gast,

Ein Fremdling und ein Wandler;

Wenn du kurz hausgehalten hast,

So erbt dein Gut ein andrer.

Was hat die Welt, was beut sie an?

Nur schlecht' und eitle Dinge.

Wer einen Himmel hoffen kann,

Der schätzt die Welt geringe.

Wer Gott erkennt, kann der wohl noch Den Sinn auf's Niedre lenken?