Hoffnung und Vertrauen auf Gott. 3$

iffrln ; anftalt zu dem Laude ihrer höheren Bestimmung und Ent- ÄM! Wicklung ansieht.

Glücklich ist die Jungfrau, die ihre Laufbahn so im Blick | auf Gott betrachtet, ihr naht sich nicht die alles Glück in und außer dem Menschen zerstörende Laune, denn ihr Herz ist zufrieden und reich in Gott. Sei es auch Leid und Mißge- schick, was sie träfe, sie trägt's mit Gott. Sie fühlt Leiden .[ v« und trägt Lasten, aber sie unterliegt nicht unter dem Schmerz, ; v j ihr dient, nach Gottes Verheißung, alles zum Besten, weil w. sie Gott liebt und weiß, daß nur durch Prüflingen, durch das Feuer der Trübsal der Christ zum Himmel bewährt .rrfii wird.

Himmel wirb durch Sturm geheitert,

Gold durch Fcucrsgluth gelautert,

Liebe wird durch Weh bewährt.

Das Liebste opfert die fromme Jullgfrau Gott auf, so­bald es sein heiliger Wille von ihr fordert, den sie allenthal- ben in seinen Führungen, in dem geofferlbarten Worte und der Stimme des Gewissens zu erforschen sucht.

Auch unter Thränen säet die fromme Jungfrau edle Saat und erntet ihrer Zeit herrliche Früchte. Ihr Blick ist fest gerichtet auf die unsichtbare Welt, und so pflückt und ge- , nießt sic auch dankbar jede Freude, jede reine, schöne Blüthe, n° . die im Garten Gottes, mild duftend sich ihr entgegenneigt.

Strebe dem freundlichen Bilde nach, das ich dir hier zeichnete, dann habe ich auch vielleicht dadurch eine gute r.Saat gesäet, die ihre Früchte bringt zur Verherrlichung si' Gottes.

u' Worte m. L. 3. Aufl. Z

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