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Du Dich heute gegen mich benommen, wie Du einen anständigen Mann, der mein Freund ist, öffent­lich zu meinen Liebhaber gestempelt und mich auf diese Art zum Gelächter des ganzen Hauses gemacht hast, zwingt mich, jede Schonung, die ich bis jetzt für Dein Alter gehabt, aufzugeben. Ich kündige Dir hiermit Deinen Dienst, Deine vier­zehn Tage werd ich Dir baar nuszahlen. Morgen wirst Du mein Haus verlassen."

Sabine war vernichtet.

8. und letztes Kapitel.

Ende gut, Alles gut.

Am Tage nach den Ereignissen, die wir im vorigen Kapitel geschildert haben, wurde Herr Gradl zur Polizei berufen; Herr Gradl glaubte Anfangs, die hohe Obrigkeit habe endlich seine Verdienste erkannt und man beabsichtigte ihm irgend eine wichtige Mission auf dem Gebiete polizeilicher Forschung anzuvertrauen.

Er trat also mit hoch erhvhenem Haupte, mit dem Gefühle eines zukünftigen Vidvcque's in das Amtszimmer des Kommissärs und erschrack nicht wenig, als dieser ihm rundwegs erklärte, daß er als Mitschuldiger eines im Heiligenkreuzerhof bei dem Fräulein Eleonore Mark versuchten Einbruches sich zu verantworten habe, und daß Diejenige, welche ihn gesehen habe, die Magd des Fräuleins sei.