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den Samenstrang und Hoden ab, unter dem Namen der gemeinschaftlichen Scheidenhaut des Samenstrangs und Hodens, bei Weibern setzen sie sich an die runden Mutterbänder.

H. 2. Die ursprüngliche Beschaffenheit dieser Or­gane wird durch das Bestehen einer Vorlagerung viel­fältig verändert.

Die allgemeine Decke ist durch die unter sie vorgedrängten Eingeweide in Form einer Wölbung erhoben, wird bei längerer Dauer der Krankheit be­deutend ausgedehnt, erschlafft und faltig, und ist tei­gig anzufühlen. Reicht die Vorlagerung bis zum Ho­den, so ist jene Wölbung conisch und mit der Spitze schief gegen denselben gelagert; die Haut bildet am Hodensacke Falten, welche gewöhnlich in Halbringen oder Kreisabschnitten gezogen sind.

Die Fasern superficialis ist, besonders bei länge­rer Dauer der Krankheit und cachectischer Beschaffen­heit des Kranken, entartet, mit Zellstoff zu mehrern Linien verdickt, oder in Verbindung mit dem gleich­falls veränderten Hodenmuskel verwachsen, durch Druck verdünnt, oder zerstört, dass ihre Gegenwart nicht mehr nachgewiesen werden kann.

Durch das Hervordrängen der Eingeweide aus der Bauchhöhle wird das die Schenkel des Leisten­bandes zusammenhaltendc Zellgewebe ausgedehnt und getrennt, und die Leistenspalte erweitert, so dass die beiden Schenkel mit dem horiz. Aste des Schambeins ein grössten Theils stumpf­winkliges Dreieck bilden, dessen Basis der horiz. Ast des Schambeins, dessen Seiten jene beiden Schenkel bilden, und in dem der stumpfe Winkel nach unten und aussen, und die beiden spitzen, der eine nach unten und innen, der andere nach oben liegt.

Zugleich mit den Schenkeln des Leistenbandes erweitern sich die Leistengruben, und werden läng-