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iicht dreieckig, so dass die äussere Leistengrube ein mit der Spitze nach auf- und auswärts gerichtetes Dreieck bildet ? dessen äusserer Schenkel vom äussern Schenkel des Leistenbandes, der obere vom obern Theil des inner» Schenkels des Leistenbandes, der innere von der untern Schmeerbauchschlagader gebildet wird. Aus ihr tritt die äussere Leistenvorlagerung hervor. Auf ähnliche Weise wird die innere Leistengrube zu einem mit der Spitze nach aufwärts sehenden Dreiecke, dessen äusserer Schenkel von der Arteria epigastrica , der innere vom untern Ende des inner» Schenkels des Leistenbandes, der untere vom Kamme des Schambeins gebildet wird. Sie nimmt die innere Leistenvorlagerung auf. Bei grösserer Ausdehnung biegen sich die Linien jener Be- gränzungen ab, und schliessen einen mehr ovalen oder rundlichten Kaum ein.
Der Leistencanal dehnt sich allmählig so aus, dass seine untere Gränze bis zum horiz. Aste des Schambeins erweitert wird, die vordere und hintere Wand, mit Abnahme der übrigen, die grösste Ausdehnung haben, und nahe hinter einander liegen.
Die quere Binde, das Bauchfell und die mit ihnen nach vorne verbundene hintere Schichte der Schenkelbinde werden durch die sich vorlagernden Eingeweide entweder ausgedehnt und vor sich hergetrieben, oder in ihrem Zusammenhänge getrennt und lassen durch die gebildete Öffnung die Verlagerung durch. Geschieht letzteres, so ist die Verlagerung ohne Sack, und die Eingeweide gerathen durch den Leistencanal unmittelbar hinter die Fascia superficialis. Jedoch viel häufiger widerstehen sie durch ihre Nachgiebigkeit der Berstung, werden schlaff, gehen vor den Eingeweiden durch den Leistencanal durch, und bleiben, wenn auch letztere bei günstigen Verhältnissen frei in die Bauchhöhle zurücktreten, in der

