26

IX.

Wie der Ritter darnach wieder um Ritterschaft in fremde Lande fuhr mit großem Aufwand und Gepränge.

Der Ritter edel und klug Fuhr drauf in manches fremde Land.

Ein Theil war ihm schon wohlbekannt.

Ein Theil hatt er noch nie gesehn.

Stäts ritt der Degen ausersehn Mit einer wonniglichen Schar.

Da nahmen sein fleißig wahr Grafen, Freien, Dienstmannen;

Auch schöne Fraun begannen Und rühmten, er durchreise Die Welt in rechter Weise,

Da keine Gab ihn schrecke.

Wohin der Held, der kecke.

Jemals in den Landen kam

Wenn der Schönen ihn Verlangen nahm,

' Hatt er kaum den Wunsch gedacht.

Ob es Tag war oder Nacht,

So war sie bei ihm gleich zur Stund Und thar ihm ganze Freundschaft kund.

Wie der Ritter von Staufenberg heim kam und seine Freunde ihm riethen, er sollt ein Weib nehmen.

Darnach geschahs zu einer Zeit,

Da dieser Ritter war gar weit