Vorwort.
Äls die Herausgeber in Folge wiederholter und von mehreren Seiten an sie ergangener Aufforderungen sich entschlossen, aus dem literarischen Nachlasse ihres Vaters eine Auswahl seiner Dichtungen zu veröffentlichen, da verkannten sie keineswegs, wie gewagt es sei, Erzeugnisse zu publiciren, die ursprünglich nur zu einem ganz kleinen Theile für die Oeffcntlichkeit in weiterem Sinne geschrieben waren, und die überdies ■— wie bei der Mehrzahl der nachstehenden Gedichte der Fall — theils locale Verhältnisse, theils die Interessen einer bestimmten Zeit oder Person oder Veranlassung behandeln und mit dem Vorübergehen derselben auch ihre eigentliche Spitze verloren haben, d. h. Gelegenheitsgedichte sind. Auch hatten sie gar wohl zu bedenken, daß, wäre die Herausgabe vom Verfasser selbst besorgt worden, von ihm an mehr als eine Stelle die glättende Feile würde angelegt worden sein, während sie hierzu nur in äußerst beschränktem Maße sich für berechtigt halten durften.
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