Äu Anfang der vierziger Jahre wurde von mehreren Buchholzer Bürgern die Idee gefaßt, die zur Stadt gehörigen Waldungen durch Benutzung ihrer schönen Punkte zu zweckmäßigen Anlagen in ein Lustgehege umzuschaffen. Daraus entstanden die auch in weiteren Kreisen rühmlich bekannt gewordenen „Buchholzer Waldanlagen". Diese Idee muß in der That als eine sehr glückliche bezeichnet werden. Die vorspringenden Felsenkegel bieten eine reizende Aussicht auf daS Thal, durch welches sich anmuthig die Sehma schlängelt. Links drüben auf der Höhe daS schön sich präsentirende Annaberg, dann der Emilienberg, das Waldschlößchen, zu Füßen Buchholz, malerisch hingestreut, unmittelbar unter den Felsen die Kapelle und der stille Friedhof, gegenüber der Pöhlberg, rechts im Thale entlang die grünumlaubten Dörfer, bis dann nach Süden hin der Bärenstein die weitere Aussicht beschränkt und nur in der Ferne des Fichtelbergs und Keilbergs blaue Häupter noch sichtbar bleiben. Ja es darf gerade diese Partie als eine der schönsten deS oberen Erzgebirges bezeichnet werden. Aber auch das Innere deS Waldes enthält gar viele trauliche Plätzchen; den frischen Brunnen mit seiner Umgebung, die Wilhelmsruh, daS Erlenwäldchen mit seinem klaren Borne, so manchen einsamen Steig und so manches Zelt und Holz- oder Rindenhäuschen, so manche versteckte Bank,

