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deren Interesse, welches sie besäßen, sondern weil sie, zu jener Zeit niedergeschrieben, einige der Gedanken und Vorfälle während meines noch übrigen Verweilens auf der Plantage Besanyon treuer schildern.
12. Juli. — Heute bin ich im Stande, anfzusitzen und ein wenig zu schreiben. Die Witterung ist ungeheuer heiß. Sie wäre geradezu unerträglich, wenn nicht ein mit dem köstlichsten Blumenduft beladener Luftzug mein Zimmer durchstriche. Dieser Wind weht vom mexikanischen Meerbusen her über die Seen Borgne, Pontchartrain und Maauepas. Ich bin mehr als hundert Meilen von dem Meerbusen selbst entfernt — das heißt der Richtung des Flusses folgend; jene großen Binnenseen aber dringen tief in das Delta des Mississippi ein und durch sie nähert sich die Fluth bis auf wenige Meilen von New Orleans und nach Norden hin noch weiter. Das Seewasser kann durch die Swamps in kurzer Entfernung hinter Bringiers erreicht werden.
Dieser Seewind ist für die Bewohner des Untern Louisiana eine große Wohlthat. Ohne seinen kühlenden Einfluß würde New Orleans während der Sommermonate kaum bewohnbar sein.
Scipio sagt mir, es sei ein neuer „Aufseher" auf der Pflanzung angekommen und meint, derselbe sei durch Vermittelung des Massa Dominique angestellt worden. Er brachte einen Brief von dem Advocaten mit. Deshalb ist es sebr wahrscheinlich.

