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Diätfehler her, iſt natürlich die Behandlung zuerſt auf Entfernung der Schädlichkeiten gerichtet.

3. Das Bauchklopfen. Ein Senfteig auf die Wirbelſäule der pulſirenden Stelle gegenüber, ein Veſicator oder ein Paar Blutigel da, wo die Pulſation gefühlt wird.

Bei allen dieſen einzelnen Symptomen iſt die Diät ſehr zu regeln, ſaure, blähende, gährende Speiſen und Getränke, fo wie alle kräftigeren Purgirmittel, geiſtige, bittere, aromatiſche Arzneimittel zu vermeiden, und fleißige Bewegung im Freien zu machen. Bei trägem Stuhle kleine Waſſerkliſtiere, bei Säuregefühl Magneſia, Krebsaugen in kleinen Gaben.

4 Die Choleraübelkeit, dieſe iſt oft ſehr hartnäckig, und rührt in den meiſten Fällen von der durch die Einwirkung des Giftes erzeugten Verſtimmung der Unterleibsganglien(Nervenknoten) in den we­nigſten vom verdorbenen Magen her. Man erforſche daher den Kranken wohl, ehe man gegen letzteren handelt, denn ein zur Unzeit gegebenes Brechmittel, welches bei verdorbenem Magen gegeben werden muß, kann bei reiner Choleraübelkeit den Ausbruch des Anfalles nur beſchleunigen, ja ſelbſt herbeiführen. Dieſelben Mittel, wie früher, ein Senfteig, Veſica­tor, Früh und Abends ein Paar Tropfen Opiumtinctur bei reizloſerem Temperamente, Camphergeiſt bei ſenſiblern Individuen in einem Theeauf guſſe von Chamillen, Meliſſen, helfen auch hier häufig. Uebrigens iſt dieſe Ueblichkeit bei gehöriger Lebensweiſe keines der gefahrdrohendſten Symptome.

5. Der Choleradurchfall. Dieſer Durchfall verdient die höchſte Beachtung; fo manches Leben ging in der erſten Epidemie 1830, als man ſeine Bedeutung noch nicht ſo kannte, durch ſeine Vernachläßigung zu Grunde. Unter Begleitung verſchiedener der obern Symptome tritt unter kurz vorausgehendem Gedärmſchmerze häufigerer Stuhlgang ein, welcher anfänglich Darminhalt, Galle unter Erleichterung entleert, all mälig aber immer flüſſiger, reiswaſſerähnlicher, ſtoßweiſe wie aus einer Spritze entleert wird. Bei ſeinem Erſcheinen iſt immer die Blutmiſchung eine ſchon veränderte, wie angeſtellte Aderläſſe conſtant beweiſen, und die venöſe Staſe(Stockung) in der Zunahme begriffen. Die vorzüglichſten Mittel dagegen find: Opium, Campher, nux vomica, kaltes Waſſer, von einigen auch der Aderlaß. Der reine, ohne Beimiſchung(status